VERONICA FERRES (Jury Präsidentin)

1965 in Solingen geboren, gab Veronica Ferres nach ihrem Studium der Germanistik, Psychologie und Theaterwissenschaften ihr Theaterdebut 1985 an der Bayerischen Staatsoper. Der Durchbruch als Filmschauspielerin gelang ihr 1992 mit Helmut Dietls Oscar-nominierter Satire SCHTONK!, woraufhin Engagements in Hollywood und Frankreich folgten. Ferres wirkte in zahlreichen Theater-, Fernseh- und Kinoproduktionen mit und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Zu ihren bekanntesten Kino-Produktionen gehören ROSSINI (1996), KLIMT (2006) und DAS LEBEN IST ZU LANG (2010).

 

JOCHEN LAUBE

Jochen Laube wurde 1978 in Ludwigsburg geboren. Nach seinem Abitur studierte er an der Filmakademie Baden-Württemberg das Fach Produktion und diplomierte 2005 mit URLAUB VOM LEBEN. 2006 gründete er die Produktionsfirma „sommerhaus filmproduktionen“ mit denen er Filme wie NOVEMBERKIND, den Dokumentarfilm SONBOL oder den mit einer Lola des deutschen Kurzfilmpreises ausgezeichneten DIE HAUSHALTSHILFE produzierte. Seit 2008 arbeitet er als Produzent bei der teamWorx Television & Film GmbH. Unter anderem zeichnete er in dieser Funktion für DAS LIED IN MIR verantwortlich, der 2010 am ZFF das Goldene Auge im Deutschsprachigen Spielfilmwettbewerb gewann.

ROLF LYSSY

Der vielseitige Zürcher Filmemacher war in den 1960 und 70er Jahren mit Filmen wie EUGEN HEISST WOHLGEBOREN oder KONFRONTATION einer der Exponenten des „neuen Schweizerfilms“. Sein 1978 realisierter Film DIE SCHWEIZERMACHER, eine Satire über das Schweizer Einbürgerungsverfahren, ist bis heute der erfolgreichste Schweizer Film. Am ZFF war er zuletzt mit dem Kino-Dokumentarfilm URSULA – LEBEN IN ANDERSWO (2011) präsent. 2012 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Schweizer Film-Ehrenpreis „Quartz“ ausgezeichnet.

MANUELA STEHR

Die 1957 in Berlin geborene Manuela Stehr arbeitet seit ihrem rechtswissenschaftlichen Staatsexamen als freie Filmproduzentin. Seither entstanden zahlreiche preisgekrönte Filme, darunter HEAVEN (Tom Tykwer, 2002), ALLES AUF ZUCKER (Dani Levy, 2005) oder DER ROTE KAKADU (Dominik Graf, 2006). Von 1992 bis 1999 leitete sie die Produktionsförderung der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen. 2000-2009 war sie Mitgeschäftsführerin bei X Filme Creative Pool GmbH und ist seit 2009 Vorsitzende des Vorstands der X Verleih AG. Zudem ist Stehr seit Oktober 2005 Bereichsleiterin Filmproduktion an der "Hamburg Media School".