Das Zurich Film Festival bringt auch in seiner 22. Ausgabe grosse Namen des internationalen Kinos nach Zürich. Getreu dem Motto der Ausgabe «Dream Big» zeigt es besonders viele Filme mit positiven Vorbildern, die inspirieren. Insgesamt präsentiert das Festival während elf Tagen 133 Filme, darunter 46 Welt- und Europapremieren – so viele wie noch nie. Zudem werden 21 Schweizer Filme gezeigt, ebenfalls ein neuer Rekord.
Vom 24. September bis 4. Oktober wird Zürich einmal mehr zum Treffpunkt der internationalen Filmwelt. Neben den grossen Namen aus Hollywood und dem europäischen Kino sind rund 500 Filmschaffende zu Gast, die ihre neuesten Werke persönlich dem Publikum vorstellen. Zu den erwarteten Gästen gehören unter anderem Julianne Moore, Naomi Watts, Tom Hiddleston, Willem Dafoe, Olivia Colman, Jesse Eisenberg, John Turturro, Juliette Binoche, Leïla Bekhti, Wim Wenders, Anna Kendrick, Casey Affleck, Alexander Skarsgård, Richard Linklater, Joe Locke, Martin McDonagh, Danny Boyle und Kane Parsons.
«Mit dem ZFF feiern wir das Kino, das sich zurzeit wieder grosser Beliebtheit erfreut, vor allem bei den jüngeren Generationen. Mit unserem Programm wollen wir Lust machen, wieder vermehrt Filme gemeinsam auf der grossen Leinwand zu erleben», erklärt Christian Jungen, CEO des Zurich Film Festival. «Die siebte Kunst befindet sich in blendender Verfassung, 2026 ist ein ‘Gran Riserva’-Jahrgang, der sich insbesondere durch Filme wie TENZING, I PLAY ROCKY oder THE DEBUT auszeichnet, die durch positive Vorbilder zum Träumen inspirieren – getreu unserem diesjährigen Motto ‘Dream Big’. Dass wieder täglich Hollywoodstars und grosse Cineasten des Autorenkinos nach Zürich kommen, zeigt, welche grosse Bedeutung das ZFF für die internationale Filmbranche hat.»
Das Programm: So viele Welt- und Europapremieren wie noch nie
Mit insgesamt 133 Filmen, darunter 46 Welt- und Europapremieren sowie 21 Schweizer Produktionen, bietet das Zurich Film Festival während elf Tagen ein vielfältiges Programm. Im Zentrum des 22. Zurich Film Festival stehen die beiden Wettbewerbe, der Spielfilm-Wettbewerb und der Dokumentarfilm-Wettbewerb. Regisseurinnen und Regisseure aus aller Welt präsentieren ihre ersten, zweiten oder dritten Regiearbeiten und konkurrieren um das renommierte, mit je 25 000 CHF dotierte Goldene Auge. Das Programm versammelt 14 Spiel- und 14 Dokumentarfilme aus aller Welt.
«Im Spielfilm-Wettbewerb sticht der britische Mystery-Thriller BLACK CHURCH BAY mit Shootingstar Joe Locke heraus, ebenso THE GUEST: Die Dänen sind Weltmeister in diesem Genre, und es ist beklemmend, wie hier aus einem Familienfest Stück für Stück ein emotionales Minenfeld wird, getragen von einer herausragenden Trine Dyrholm. Dazu kommt die iranische Komödie HEAD TO HEAD, die sich vom plakativen Aktivismus zu einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit Widerstand und Mut entwickelt. Im Dokumentarfilm-Wettbewerb überzeugt THE MATCH als Beweis dafür, dass Fussball weit mehr ist als Sport, während uns THE SIEGE OF PARADISE mit dem Overtourism in den Cinque Terre den Spiegel vorhält», erklärt Reta Guetg, Festival Director des Zurich Film Festival. «Insgesamt verzeichnen wir rund 40 % mehr Schweizer Filme im Programm, wobei sich besonders die Westschweizer Filmschaffenden hervortun – etwa mit dem Thriller SEVDA aus dem Haifischbecken der Istanbuler Immobilienbranche oder mit dem Dokumentarfilm-Erstling SCHRECKSCHRAUBE über die Grosstante des Regisseurs, deren Sog man sich nicht entziehen kann.»
Ausserhalb der beiden Wettbewerbssektionen präsentiert das Zurich Film Festival eine vielfältige Auswahl an Filmen aus aller Welt. In der Sektion Gala-Premieren sind einige der meisterwarteten Filme des Jahres zu entdecken. Die thematischen Sektionen Now/Future, #artificialintelligence und Sounds widmen sich aktuellen gesellschaftlichen und kulturellen Themen. In der Sektion Signatures stehen die Handschriften herausragender Filmschaffender im Zentrum. Hier präsentiert das ZFF Filme von Regisseurinnen und Regisseuren, deren Werke durch eine unverwechselbare visuelle und erzählerische Sprache geprägt sind.
«Oscarpreisträger Alex Gibney ist gleich mit zwei Filmen vertreten. In der Sektion Hashtag, die dem Thema Artificial Intelligence gewidmet ist, etwa mit dem heiss erwarteten Dokumentarfilm MUSK, der die Ideen des Tech-Moguls Elon Musk und deren Auswirkungen auf unseren Alltag präzise nachzeichnet. In derselben Reihe verfolgt TECHPLOMACY als Gegenstück die erste dänische Tech-Botschafterin, die im Silicon Valley für eine demokratische Gesellschaft einsteht. Die brandneue Sektion Now/Future ist der ökologischen, der sozialen und der ökonomischen Nachhaltigkeit gewidmet und verspricht Unterhaltung mit Tiefgang, etwa mit DEREK VS. DEREK: Zwei benachbarte Bauern kämpfen um Kopf und Kragen für ihre gegensätzlichen Überzeugungen – der eine für maximale Produktivität in der Nahrungsmittelproduktion, der andere für die Rückkehr zu einer von der Natur diktierten Oase. Auch hier ist die Schweiz vertreten, im Schweizer Thriller ENJOY YOUR STAY gerät eine philippinische Sans-Papiers im Luxus-Skiresort Verbier zwischen die Fronten und an ihre eigenen moralischen Grenzen», so Reta Guetg, Festival Director des Zurich Film Festival.