Blue My Mind

von Lisa Brühlmann Fokus Schweiz, Deutschland, Österreich / Wettbewerb

Mia kann es kaum glauben, aber es scheint, dass ihre Zehen langsam, aber sicher zusammenwachsen. Kürzlich ist die Teenagerin mit ihren Eltern in eine betonkalte Siedlung nach Zürich umgezogen. Von denen fühlt sich Mia allerdings sowieso Galaxien entfernt – und schaut sich in der neuen Klasse sogleich nach genau jenen Freundinnen um, die am meisten Abenteuer und Ausbruch versprechen. Ob Würgespiele, Sex oder Drogen – Mia scheut keine Mutprobe, um ihren immensen Drang nach Zugehörigkeit zum Ausdruck zu bringen. Es öffnet sich eine genauso aufregende wie angsteinflössende neue Welt. Als wäre sie den gewaltigen Wellen eines Ozeans ausgesetzt, steht Mia vor einem überwältigenden Umbruch, der ihre ganze Existenz infrage stellt.


  • Genre: Coming of Age
  • Land, Jahr: Schweiz, 2017
  • Länge: 97 Min
  • Sprachen: Schweizerdeutsch
  • Untertitel: Englisch
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  • Regie: Lisa Brühlmann
  • Besetzung: Luna Wedler, Zoë Pastelle Holthuizen, Regula Grauwiller, Georg Scharegg
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  • Drehbuch: Lisa Brühlmann
  • Kamera: Gabriel Lobos
  • Schnitt: Noëmi Preiswerk
  • Ton: Patrick Storck, Gina Keller
  • Musik: Thomas Kuratli
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  • Produzenten: Stefan Jäger, Katrin Renz
  • Co-Produzent: Filippo Bonacci
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  • Produktionsfirma: tellfilm GmbH
  • Weltvertrieb: Be For Films
  • CH-Verleih: Frenetic Films AG
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10 Reviews

review
Iria Gutscher, 9 Monate her

Lisa Brühlmann gelingt mit ihrem Debüt ein starkes Coming-of-Age Drama mit überraschender Entwicklung – brillantes, authentisches Erzählkino aus Zürich.


Ines Topi, 9 Monate her

Originelle Idee, wunderbar umgesetzt. Eine Allegorie der physischen Herausforderungen, wenn ein Mädchen zu einer jungen Frau heranwächst.


mark hofstetter, 9 Monate her

Anfänglich wirkt es wie eine Fortsetzung von Amateur Teens. Gleiches Milieu, die zwei Hauptdarstellerinnen waren dort auch schon dabei, das verstärkt den Fortsetzungseffekt. Stil von Bild und Dialogen sind auch verwandt, was durchaus positiv gemeint ist. Bald kommt aber, ganz subtil, ein surrealer Effekt rein, der immer mehr zu einer symbolischen Ebene wird. Das hat mir sehr gut gefallen, sowohl von der Bildsprache her, wie auch vom Sound und der Story. Wo die Symbolik hinführt habe ich bald einmal geahnt, dennoch blieb es spannend. Es gefällt mir, wie diese Coming of age Story in ein zeitgenössische Märchen verwandelt wird.


Irina Sarbach, 9 Monate her


Lea Heuer, 9 Monate her


Thomas Spielmann, 9 Monate her

Sehen wir hier ein modernes Märchen, ein Coming-of-Age-Drama oder den Versuch symbolträchtigen Kinos? Oder ist es - vielleicht am ehsten - ein Anti-Drogen-Film, der prozesshaft aufzeigt, wie Jugendschizophrenie sukzessive durch den exzessiven Missbrauch synthetischer Drogen ausgelöst wird? Inhaltlich mit vielen Fragezeichen, jedoch mit hervorragenden Schauspielerinnen.


Joseph Hadodo, 9 Monate her


Patrick Thomann, 9 Monate her

Coming of Age vermischt mit Fantasie ergibt ein Filmerlebnis der besonderen Art.Dafür gibts 3.1/2 Fischaugen von 5.


Adhideb Ghosh, 9 Monate her