The Square

von Ruben Östlund Gala Premieren

Kleingeld für Bettler hat er meistens nicht dabei, aber eigentlich ist Christian ein guter Mensch – seine Arbeit als Kurator eines Kunstmuseums leistet immerhin einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Sein aktuelles Projekt „The Square“ soll die Besucher zu altruistischem Handeln und gegenseitigem Vertrauen einladen. Welche Ironie, dass Christian selbst kurz vor der Eröffnung beklaut wird. Um sein Smartphone zurückzugewinnen, wagt er sich mit Ortungs-Funktion und Unbehagen in ein zwielichtiges Wohnviertel. Kaum hat er seine Komfortzone einmal verlassen, gerät er jedoch von einem Schlamassel ins nächste: Unbequeme Konfrontationen, haarsträubende Begegnungen und eine aus dem Ruder gelaufene PR-Kampagne treiben den Idealisten langsam, aber sicher in die Verzweiflung. Ruben Östlunds hochverdienter Palme d’Or-Gewinnerfilm ist eine genauso einfallsreiche wie bitterböse Gesellschaftssatire, die zum Lachen, Grübeln und Fremdschämen einlädt.


  • Genre: Satire
  • Land, Jahr: Schweden, Dänemark, Frankreich, Deutschland, 2017
  • Länge: 142 Min
  • Sprachen: Schwedisch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Französisch
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  • Regie: Ruben Östlund
  • Besetzung: Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West, Terry Notary, Christopher Laessø
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  • Drehbuch: Ruben Östlund
  • Kamera: Fredrik Wenzel
  • Schnitt: Ruben Östlund, Jacob Secher Schulsinger
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  • Produzenten: Erik Hemmendorff, Philippe Bober
  • Co-Produzenten: Isabell Wiegand, Sarah Nagel, Katja Adomeit
  • Executive Producers: Tomas Eskilsson, Agneta Perman, Dan Friedkin, Bradley Thomas
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  • Produktionsfirmen: Plattform Produktion, Essential Filmproduktion, Société Parisienne de Production, Coproduction Office
  • Weltvertrieb: Coproduction Office
  • CH-Verleih: Xenix Filmdistribution GmbH
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6 Reviews

review
Tatjana Stojanovic, 2 Monate her


Isa V, 2 Monate her


Nicolas Nater, 2 Monate her


Gröbers Grien us dr Chiesgruebe, 2 Monate her

Ich schwanke zwischen 4 und 5 Sternen. Der Film ist extrem absurd aber absolut sehenswert. Die schwedische Gesellschaft kriegt ihr Fett weg, der Kunstbetrieb auch, fast alle Protagonisten sind unerträgliche hypertolerante Schwachköpfe ohne Rückgrat und der menschliche Gorilla liefert eine fantastische Performance. Ausserdem enthält das YouTube-Skandalvideo auch ein Kätzchen, so herzig! Und ehe ich's vergesse: der Soundtrack ist auch toll.


Frank Schellenberg, 2 Monate her

Der Film - je länger er sich dahinter - ist eine Zumutung fürs Publikum und wird masslos überschätzt.


Darya Nevzorova, 2 Monate her