Let There Be Light

by Mila Aung-Thwin, Van Royko International Documentary Film / Competition

In what way might it be possible to harness the almost unlimited energy of the stars for use on earth? This is a question that ITER, the world’s largest international scientific collaboration project is about to examine. In the southern French countryside, a group of dedicated scientists from 37 countries around the world are building an artificial star on Earth. If it works, it can lead the way to perpetual, cheap, clean energy for all mankind. If it fails, it will be one of the biggest scientific and political blunders of all time. Meanwhile, maverick inventors in garages are also trying to unlock nuclear fusion, but for a fraction of the cost. How close are we to achieving the holy grail of energy? Canadian filmmakers Van Royko and Mila Aung-Thwin’s highly instructive and entertaining documentary offers profound insight into one of the most fascinating energy policy research projects of our time and highlights the complicated processes behind running such a huge project as ITER.


  • Genre: DOC: Technology & Economics
  • Country, Year: Canada, 2017
  • Runtime: 80 Min
  • Languages: English
  • Subtitles: English, German
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  • Directors: Mila Aung-Thwin, Van Royko
  • Cast: Mark Henderson, Michel Laberge, Eric Lerner
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  • Screenplay: Mila Aung-Thwin, Bob Moore
  • Cinematography: Van Royko
  • Editors: Mila Aung-Thwin, Gilda Pourjabar
  • Music: Trevor Anderson
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  • Producers: Mila Aung-Thwin, Bob Moore
  • Executive Producer: Daniel Cross
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  • Production Company: EyeSteelFilm
  • World Sales: Cat & Docs
  • http://fusion.film/LTBL
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4 reviews

review
Karl Spoerri, 3 Months ago

Lehrreich und unterhaltsam zugleich. LET THERE BE LIGHT gibt profunden Einblick in eines der spannendsten energiepolitischen Forschungsprojekte unserer Zeit.


Gröbers Grien us dr Chiesgruebe, 3 Months ago

Diese Physiker muss man einfach lieben, für ihren trockener Humor und für ihre ehrliche Begeisterung und Freude bei allem was sie anpacken. Gleichzeitig muss man sie bewundern für ihre Vision der Zukunft, ihren Glauben an das, was sie tun und ihren Durchhaltewillen beim Bau von unheimlich komplexen und riesigen Maschinen. Ein äusserst lehrreicher und amüsanter Film.


Judith Rutishauser, 3 Months ago

Sehenswert, interessante weil auch gezielt persönliche und dadurch vielschichtige Wahrnehmung eines der wohl wichtigsten Themen unserer Zeit.


Roger S (rs), 3 Months ago

Einer der porträtierten Wissenschaftler bringt es auf den Punkt: «We have to prove we have the intelligence to prevent our own extinction.»
Die vier Jahre Arbeit des Filmteams um Mila Aung-Thwin haben sich gelohnt. Entstanden ist ein faszinierender Dokumentarfilm, der mir Begriffe wie z. B. ITER, Tokamak oder Stellarator näher bringt, von denen ich vorher noch nichts gehört habe. «Let There Be Light» schafft es auch, die mit der Kernfusion verbundene hohe Komplexität und extremen Herausforderungen verständlich zu machen. Der Kampf des Menschen mit der Fusionsenergie reicht Jahrzehnte zurück. Eine Geschichte, die mit ein paar schön gemachten Computeranimationen dargestellt und in die Dokumentation eingestreut wird.

Was mich am meisten beeindruckt, ist der Einblick in Persönlichkeit und Motivation der ausgewählten Protagonisten. Alle sind sie gescheite Wissenschaftler, die Jahrzehnte ihres Wirkens für eine Vision investieren, deren Verwirklichung sie selber gar nicht oder nicht mehr in einer aktiven Rolle erleben werden. «Let There Be Light» zollt diesen Köpfen Respekt für ihr anhaltendes Engagement, das sie für zukünftige Generationen leisten und lässt deren Intellekt auf eine warmherzige und humanistische Art erscheinen. So zeigen sich die Wissenschaftler auch von ihrer humorvollen bzw. komischen Seite.

Der Journalist Daniel Wetzel (Welt = Zeitung) hat mit Bernard Bigot (Generaldirektor ITER, seit März 2015) ein ausführliches Interview geführt. Der Artikel enthält auch ein knapp sechsminütiges Video mit Impressionen der ITER-Bauststelle (Jan. 2017; www.bit.ly/zff2017-9).