«Hollywood creates a sense of competitive anxiety» – Mike White

08. August 2018

In Mike Whites Tragikomödie BRAD'S STATUS gerät die Hauptfigur, der 47-Jährige Brad, in eine Midlife-Crisis, weil er von dem Gefühl verfolgt wird, in seinem Leben nicht genug erreicht zu haben. Im Gespräch am vergangenen ZFF erzählt uns der Regisseur von seiner Idee für den Film und warum Hollywood der Ort ist, der von Konkurrenzdenken und Versagensängsten beherrscht wird.


BRAD'S STATUS

Ganz anders als seine früheren College-Freunde hat Brad keine bahnbrechende Karriere vorzuweisen. Der 47-Jährige führt mit seiner Frau Melanie und dem gemeinsamen Sohn Troy eigentlich ein zufriedenes Leben, auch wenn er ab und zu gerne mal erste Klasse fliegen würde. Als er zusammen mit Troy zu einer Reise entlang der Ostküste aufbricht, um verschiedene Universitäten anzuschauen, wird er in seine alten Tage zurückversetzt und beginnt zu sinnieren: Was hat er seit dem Abschluss in seinem Leben erreicht? Brad kann sich nicht selbst belügen: Im Gegensatz zu den Kumpels von damals ist er weder reich, noch mächtig, berühmt oder sonst wie erfolgreich geworden. Aber was macht das Glück im Leben wirklich aus? In dieser leichten Tragikomödie über einen Mann und seine Midlife-Crisis überzeugt Ben Stiller an der Seite des Newcomers Austin Abrams in einer ungewohnt ernsthaften und emotionalen Rolle.


BRAD'S STATUS wurde als Gala Premiere am 13. ZFF gezeigt. Der Film ist ab dem 24. August unter dem deutschen Titel "Im Zweifel gücklich" erhältlich.

www.imzweifelgluecklich-film.de


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