Susanne Bier (Jury Präsidentin)

Susanne Bier ist eine der erfolgreichsten europäischen Filmemacherinnen unserer Zeit. Internationale Erfolge konnte die dänische Drehbuchautorin und Regisseurin mit Produktionen wie BROTHERS (2004) und AFTER THE WEDDING (2006) verzeichnen. Mit dem starbesetzten THINGS WE LOST IN THE FIRE realisierte sie 2007 ihre erste US-Produktion. Ihr Familiendrama IN A BETTER WORLD (2010) wurde mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet. Bei den ZFF MASTERS gewährt Susanne Bier einen Einblick in ihre Arbeit als Filmemacherin. Welche Hürden galt es zu überwinden, um im männerdominierten Filmbusiness Fuss zu fassen? Welchen Herausforderungen müssen sich europäische Filmschaffende in Hollywood stellen?

Donald De Line

Vor knapp 30 Jahren begann Donald De Line seine erfolgreiche Laufbahn als Produzent bei Walt Disney. In den 1990er Jahren wurde er zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden von Touchstone Pictures und gründete die Produktionsfirma „DeLine Pictures“ unter Paramount. De Line machte sich einen Namen mit Produktionen wie THE ITALIAN JOB (2003) mit Mark Wahlberg und Charlize Theron, Ridley Scotts BODY OF LIES (2008) und John Hamburgs I LOVE YOU MAN (2009). Für sein neustes Projekt WAYWARD PINES, eine Serie mit Matt Dillon und Melissa Leo, ist er als Executive Producer zuständig.

Marie Masmonteil

Marie Masmonteil studierte am Institut d'Etudes Politiques de Paris und an der French National School of Administration (ENA), bevor sie den Weg in die Filmproduktion einschlug. Masmonteil arbeitete als Produzentin bei Télé-Images und Productions Lazennec, bis sie die Leitung von Capa Drama übernahm. 1993 gründete sie gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Denis Carot die Firma Elzevir Films in Paris, unter deren Namen bisher 21 Spiel- Dokuemntar- und TV-Filme produziert wurden. Zur Filmographie von Masmonteil zählen POURQUOI PAS MOI? (1999), BELLA CIOA (2001) und LA SOURCE DES FEMMES (2011). Ihr jüngster Film PARTY GIRL (2014) wurde in Cannes mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.

Jasmila Zbanic

1974 in Sarajevo geboren, studierte Zbanic an der Akademie für Darstellende Künste in ihrer Heimatstadt. 1997 gründete sie die Künstlervereinigung und spätere Filmproduktion Deblokada, mit der sie zehn Kurz- und Dokumentarfilme sowie Kunstvideos realisierte. 2006 wurde Zbanics Erstlingswerk GRBAVICA an der Berlinale mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Es folgten weitere preisgekrönte Filme wie NA PUTU (On the Path, 2010) und FOR THOSE WHO CAN TELL NO TALES (2013). Ihr jüngster Film LOVE ISLAND wurde im August 2014 in Locarno uraufgeführt.