Stefan Arndt (Jury Präsident)

Stefan Arndt gehört zu den engagiertesten und erfolgreichsten Filmproduzenten Deutschlands. 1994 gründete er zusammen mit Tom Tykwer, Wolfgang Becker und Dani Levy die Produktionsfirma X Filme Creative Pool GmbH. Seine (Ko-)Produktionen LOLA RENNT, GOODBYE LENIN, DAS WEISSE BAND oder AMOUR sind bereits heute Klassiker des europäischen Independentkinos und beweisen, dass sich anspruchsvolle und publikumsnahe Filme nicht gegenseitig ausschliessen. Von 2003 bis 2009 war Arndt  Vorstandvorsitzender der Deutschen Filmakademie Zurzeit arbeitet Arndt u.a. an Wolfgang Beckers lange erwarteten neuen Spielfilm ICH UND KAMINSKI.

Iris Berben

Die Schauspielerin Iris Berben, geboren 1950 in Detmold, gab ihr Kinodebut im Alter von 18 Jahren in Rudolf Thomes DETEKTIVE. 1969 spielte sie in Klaus Lemkes BRANDSTIFTER, ab 1984 in der legendären Comedyserie "Sketchup" neben Diether Krebs. Bis heute gehört sie zu den prägenden Schauspielerinnen im deutschen Film und Fernsehen und wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis für ihr Lebenswerk. 2010 wurde sie zur Präsidentin der Deutschen Filmakademie gewählt.

Jan-Ole Gerster

Der 1978 in Hagen geborene Drehbuchautor und Regisseur Jan-Ole Gerster sammelte seine ersten Erfahrungen im Filmgeschäft bei X-Filme Creative Pool in Berlin. Im Jahr 2004 begann er sein Studium an der Deutschen Film-und Fernsehakademie Berlin (Dffb) im Bereich Drehbuch und Regie. Sein Debutspielfilm OH BOY (2012) wurde national und international mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Filmpreis in sechs Kategorien (u.a. Bester Regie, Bestes Drehbuch, Bester Film) und mit dem Europäischen Filmpreis für den Besten Debutfilm. Am ZFF war der Film im deutschsprachigen Spielfilmwettbewerb zu sehen.

Peter Reichenbach

Der 1954 in Zürich geborene Filmproduzent Peter Reichenbach arbeitete als Opern- und Theaterregisseur in Frankfurt, Salzburg und Berlin, bevor er als Produzent bei Condor-Films einstieg. 1999 gründete er zusammen mit Peter-Christian Fueter und Edi Hubschmid die C-Films AG in Zürich. Deren TV- und Kinofilme gewannen seither zahlreiche Auszeichnungen im In– und Ausland. Mit Filmen wie NACHTZUG NACH LISSABON (2013), DER VERDINGBUB (2012) oder GROUNDING – DIE LETZTEN TAGE DER SWISSAIR (2008) ist Reichenbach für einige der erfolgsreichsten Schweizer Filmproduktionen der letzten Jahre verantwortlich.

Anna Thommen

Die 1980 geborene Schweizerin Anna Thommen legte 2002 ihr Diplom als Primarlehrerin ab. In den folgenden Jahren arbeitete sie als Lehrerin. Nach einem Praktikum bei der Filmproduktionsfirma point de vue, absolvierte sie 2008 den Studiengang Video an der Hochschule Luzern. Seitdem ist sie als freie Mitarbeiterin der Medienfalle Basel tätig. 2013 schloss sie das Studium der Filmregie an der Zürcher Hochschule der Künste mit dem Master ab. Ihr Abschlussfilm NEULAND (2013) wurde am 9. Zurich Film Festival in der Reihe „Dokumentarfilm Deutschland, Österreich, Schweiz“ ausgezeichnet.